Thursday, May 11, 2006

Hightech im Klinikalltag - Sieh was du hörst !

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle über den Einsatz eines PDA im rauhen Klinikalltag berichtet. Inzwischen haben sich alle daran gewöhnt und ein PDA ist so selbstverständlich wie ein Notizblock in der Kitteltasche. Selbst ein weniger technisierter Freund und Assistenzarzt hat sich von den Vorzügen überzeugen lassen. Die Kombination aus Telefon und PDA hat sich bewährt. Obwohl der PDA nicht mit den hübschen schnittigen Telefonen mithalten kann und sicher kein Hingucker ist, ist mir ein Gerät lieber als zwei. Denn eins lässt man im Zweifelsfall doch zu Hause.

Unsere klinischen Lehrer bemängeln zu Recht, die Vernachlässigung der klinischen Untersuchung zugunsten moderner bildgebender Verfahren. Doch nun kommt die digitale Technik zur Rettung der analogen Medizin. Das elektronische Stethoskop AS 4000 lässt uns sehen was wir hören. Von den Kollegen noch als Spielerei beäugt, nehme ich längst Aortenstenosen auf und in Augenschein. Per Infrarotschnittstelle lassen sich die Daten an einen PC oder Pocket-PC übertragen. Und genau das tue ich.

Ich sehe was ich höre. Unter der Voraussetzung, dass unsere Krankenhaussoftware nicht so maligne wäre, könnte man die Daten sogar für forensiche Zecke speichern. Genau das werden wir mit GNUmed tun.

Ein weit verbreitetes Problem scheint die zusammenhangslose Echodokumentation zu sein. Mit GNUmed's episodenbasierter Speicherung von Befunden kann auch hier eine Verbesserung der medizinidchen Versorgung erreicht werden.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home