Sunday, March 05, 2006

PDA im Medizinstudium und in der Klinik

PDAs sind nicht gerade billig. Und besonders schick sind sie meist auch nicht. Nur sehr wenige Medizinstudenten tragen deshalb einen PDA mit sich herum. Völlig anders sieht die Situation aus sobald man als Assistenzarzt Verantwortung übernehmen muss. Dann müssen Entscheidungen gefällt werden. Schon während des PJ experimentierte ich mit PDAs in der Klinik. Die ersten Versuche unternahm ich mit einem IPAQ 3660. Doch dessen Batterie war schwach, der Speicher begrenzt und Funk hatte er auch nicht. Ein Batteriejacket mit zwei CF slots war schnell besorgt aber dadurch wurde der IPAQ nicht leichter.

Dann kam die Assistenzstelle und es musste Ersatz her. Ich war nicht gewillt neben dem PDA, den ich jetzt regelmässig nutzte auch noch ein Telefon herumzuschleppen und so entschied ich mit für einen XDA III (QTEK 9090). Aufgerüstet mit 1GB Speicher war ich fit für den Alltag. Und das Gerät hat sich bewährt.

Empfehlenswerte Programme sind Mobipocket Reader für die Programme EKG und Drug Therapie sowie Arzneimittel pocket (auch als Minibuch bekannt). Daneben finden sich auf den Seiten des ACC die aktuellen Guidelines für alle möglichen Herzrhythmusstörungen. Und nicht zuletzt fand auch noch die komplette Serie Klinikleitfäden den Weg auf den XDA III.

An den Anblick meines XDAIII bei den Visiten haben sich längst alle gewöhnt und so ist der Alltag doch deutlich effizienter geworden. Ein wichtiges Instrument ist noch Skyscape Med Alert. Bei jedem Sync in der Docking station kommen automatisch Med Alerts und aktuelle Studien auf das Gerät. Was mir noch fehlt ist eine Patientenverwaltung aber das gibt unser KIS nicht her.

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